Herbst-Ratgeber: Laub, Astwerk & Grüngut richtig entsorgen
Im Herbst fallen bei Gartenbesitzern und Grundstückseigentümern erhebliche Mengen an buntem Herbstlaub, Rasenschnitt und Gehölzschnitt an. Gleichzeitig gilt auf Bürgersteigen und Gehwegen die kommunale Räumpflicht, um Rutschunfälle durch nasses Laub zu verhindern. Während gesunde Blätter im eigenen Garten als wertvoller Frostschutz für Beete oder als Überwinterungsquartier für Igel und Nützlinge dienen können, müssen kranke Blätter (z.B. Kastanienminiermotte oder Mehltau) und große Laubmengen extern entsorgt werden. Nutzen Sie dafür die braune Biotonne, amtliche Laubsäcke der Kommunen oder die Grüngut-Sammelstellen der Wertstoffhöfe.
- Laub einfach in den Rinnstein oder Straßengulli kehren (Verstopfungsgefahr bei Starkregen)
- Gartenabfälle im Wald oder in der freien Natur abladen (Gefahr von Nährstoffüberlastung)
- Laub und Gartenabfälle im Garten verbrennen (bundesweit meist streng verboten)
- Plastiksäcke mit in die Grüngutcontainer werfen
- Wertstoffhöfe & Kompostplätze: Großannahme für Astwerk, Heckenschnitt und Laub
- Amtliche Laubsäcke: In vielen Städten im Herbst erhältlich und direkt am Straßenrand abgeholt
- Braune Biotonne: Für kleinere Mengen Laub, Mähgut und verblühte Stauden
- Eigener Kompost: Laub am besten 1:1 mit strukturreichem Häckselgut mischen